National Model United Nations


NMUN New York ist mit jährlich über 5000 Teilnehmern die weltweit größte Simulation der Vereinten Nationen und findet seit 1946 im UN-Hauptsitz in New York statt.  Studierende aus der ganzen Welt simulieren in der viertätigen Konferenz wirklichkeitsgetreu die Arbeit von Politikern und Diplomaten. Nach einer intensiven und herausfordernden Vorbereitung in wöchentlichen Training Sessions, die sich über die Dauer eines gesamten Semesters erstrecken, repräsentiert jede Delegation zum krönenden Abschluss in New York einen Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen und dessen Interessen mit dem Ziel der realitätsnahen Erarbeitung und Verabschiedung gemeinsamer Resolutionen. Die Heidelberger Delegation hat sich als eine der erfolgreichsten erwiesen und erhält regelmäßig begehrte Auszeichnungen. Diesen Status untermauerte die Delegation jüngst durch Auszeichnungen in höchsten Kategorien.  

Die NMUN Conference bietet die einzigartige Chance, wissenschaftliche Ausbildung und praktische Erprobung von Wissen zu verzahnen. Dadurch ist NMUN mehr als nur fiktive Simulation, sondern vielmehr politische und juristische Realität, die die Praxisrelevanz der Rechtswissenschaften unmittelbar zum Leben erweckt. Die Teilnehmer schulen diverse Formen des Konfliktmanagements, führen lösungsorientierte Verhandlungen, erlernen Teamfähigkeit und rhetorisches Handwerkszeug – Kompetenzen, die für einen Juristen von morgen unabdingbar sind.  Damit leistet NMUN einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung junger Rechtswissenschaftler, die über den Tellerrand hinausschauen und sich zu global denkenden Weltbürgern und Verantwortungsträgern entwickeln wollen.

 

Die Arbeit in den Komitees hat aktuelle politische, wirtschaftliche, rechtliche und soziokulturelle Themen zum Gegenstand, wie beispielsweise die Bekämpfung von Hunger und Armut, die Einhaltung und Ausgestaltung der Menschenrechte sowie Lösungsansätze gegen den Klimawandel und die Finanzkrise. Die studentischen Delegierten haben die Aufgabe, in den verschiedenen Komitees die Interessen ihres Landes bestmöglich zu vertreten, wofür eine intensive Beschäftigung, insbesondere mit der Kultur und den außenpolitischen Zielen des jeweiligen Landes notwendig ist. Eine besondere Herausforderung für deutsche Studenten stellt dabei die englische Arbeitssprache dar. Die Studenten müssen mit verhandlungssicherem Englisch und ausgefeilten rhetorischen Fähigkeiten auftreten, um sowohl mit Muttersprachlern als auch Studenten aus aller Welt in diplomatischen Dialog treten können. Während der Konferenz ist das Entwerfen von Resolutionen besonders arbeitsintensiv. Damit die Resolution Erfolg hat, ist es notwendig, durch das Finden von Kooperationspartnern und Gleichgesinnten, Mehrheiten zu organisieren. Unabdingbare Voraussetzung hierfür sind die Beherrschung von formellen und informellen Verhandlungsstrategien sowie der offene Dialog mit einer Vielzahl von potentiellen Kooperationspartnern.

Im Zuge dieses Prozesses findet ein intensiver kultureller Austausch unter den Studenten statt. Dadurch werden nicht nur interkulturelle Kompetenzen auf diplomatischer, sondern auch auf persönlicher Ebene gefördert. Darüber hinaus wird die Fähigkeit zur Kooperation, zum Verständnis der Probleme anderer und zur Artikulation der eigenen Interessen gestärkt.

 

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